Fotostory: danielM3, 195 PS

Das Herzstück der alten Fahrzeug-Rubrik: der M3 des Seitenbetreibers, aufgeschrieben 2002. Eine Auswahl aus 79 Originalbildern.

danielM3 in Diamantschwarz auf Kopfsteinpflaster, Ansicht von schräg hinten Motorraum mit komplett revidiertem S14 und BMW-M-Power-Schriftzug Frontpartie mit schwarzen DE-Scheinwerfern, Nahaufnahme Seitenansicht auf freiem Platz mit MK-Motorsport-Felgen Frontansicht mit M3-Emblem im Grill Heckansicht mit G-Power-Auspuffanlage Blick durch die offene Fahrertür in den Innenraum M3-Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel danielM3 vor alter Industriekulisse, Seitenansicht Heckpartie mit Flügel von schräg hinten

Tino rief mich in der Woche zwischen Weihnachten und Silvester 2001 an und sagte mir, ich solle mir den M3 aus der Zeitung mal angucken. Ich also angerufen und ein bisschen ausgefragt: Leder? – Nein! Klima? – Nein! Fensterheber? – Nein! Elektrisches Schiebedach? – Nein! Bordcomputer? – Nein! Eigentlich wollte ich ihn gar nicht mehr sehen. Da ich aber sowieso nichts Besseres zu tun hatte und mir eher langweilig war, bin ich mit meiner Freundin und ihrem Vater zum Verkäufer gefahren …

Der Verkäufer führte uns in eine Tiefgarage und präsentierte mir auf einmal diese Perle in Diamantschwarz. Plötzlich hat mein M-Nerv gezuckt und ich wusste, dass ich genau diesen haben will. Vor lauter Aufregung hatte ich die sorgfältig zurechtgelegten Fragen vergessen, wie: Ansaugkrümmerdichtung okay? Kettenspanner okay? Und die ganzen anderen M-üblichen Fragen. War ja schließlich mein erster M und einer der ersten, die ich mir als M-Fieber-Infizierter genauer angeguckt hatte.

Wir machten also eine Probefahrt, ich als Beifahrer. Der Verkäufer hat mir die ganzen M-spezifischen Eigenheiten erklärt: Öltemperaturanzeige, vorsichtig fahren im Winter, und so weiter. Faszinierend an der ganzen Fahrt – inzwischen durfte ich übrigens fahren – war der allgemeine Zustand des Fahrzeugs. Auf Kopfsteinpflaster hat nichts geklappert oder gequietscht. Später stellte sich heraus, dass der Verkäufer seit Jahren für die M-Motoren bei BMW in Berlin zuständig ist und am Fahrzeug weitestgehend alles erneuert wurde. Der Motor sei komplett revidiert und mit scharfen Nocken und Gruppe-N-Chip heiß gemacht. Ich konnte mein Glück kaum fassen, so ein Schmuckstück erwischt zu haben.

Laut Fahrgestellnummer ist es Nummer 243 der ersten deutschen 195-PS-Katmodelle, erstmals zugelassen im Dezember 1986 – einer der ersten 5.000 Serienwagen, mit denen der M3 für den Tourenwagensport zugelassen wurde.

Das Auto hat folgende Ausstattung beziehungsweise folgendes Zubehör:

Inzwischen nachgerüstet: Sport-Evo-Sitzausstattung in Stoff, Sport-Evo-Sicherheitsgurte, elektrische Fensterheber, beleuchteter Innenrückspiegel, schwarze DE-Scheinwerfer, schwarze Heckleuchten, M-Technik-Fußstütze und M3-Einstiegsleisten.

Im kommenden Winter werden folgende, bereits angeschaffte Teile verbaut: Sport-Evo-Lippe vorne und Flügel hinten, Sport-Evo-Schaltknauf und Handbremsgriff in Wildleder – passend dazu wird das Lenkrad in Wildleder bezogen –, Sport-Evo-Plakette und -Lufteinlässe, Stoßstangen und Kofferraumdeckel vom Cecotto (erleichtert), 60/40-Koni-Fahrwerk, schwarze Xenonscheinwerfer, weiße Blinkergläser, elektrisches Schiebedach, Bordcomputer und ein 215-PS-Motor.

Als krönenden Abschluss bekommt der M noch eine neue Farbe. Monatelang habe ich Sterlinggrau vom Z3 favorisiert – inzwischen habe ich mich aber vor lauter Sport-Evo-Teilen für Glanzschwarz entschieden.

Daniel

Auswahl aus dem Originalarchiv (79 Bilder).

Was ein M3 E30 heute kostet und worauf man beim Kauf achten sollte, steht auf unserer Schwesterseite s14.de – dem Magazin und Marktplatz für klassische BMW.

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Quelle: Originalarchiv s14motorsport.de, Fotostory von 2002 (Ordner 0066). Text behutsam redigiert, Kontaktdaten entfernt; Bilder in Originalqualität.

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